start-up Software

Wir wissen, wie schwer es ist, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen. Deshalb möchten wir 8 Tools und Anwendungen vorstellen, die wir von Beginn an für Start-ups für sinnvoll erachten. Hierbei legen wir einen klaren Fokus: Welche Start-up Software ist zukunftsfähig und kann nahtlos automatisiert werden?  

“Warum ist das wichtig? Automatisierung hat ja nun wirklich keine Priorität bei einer Unternehmensgründung” 

Falsch. Wenn du dich von Beginn an bei der Wahl deiner IT auf Cloud-Software, Anwendungen mit potenzieller API-Anbindung und konkurrenzfähiger Architektur fokussierst, sparst du dir eine spätere, potenziell teure, Umstellung auf genau diese Tools. 

Eine umfassende Automatisierung deiner IT ist dann nicht nur günstiger, da du ja schon alle notwendigen Tools nutzt, sondern spart dir von Beginn an eine Menge Zeit. Besonders bei Neugründung fließt häufig sehr viel Zeit in die Kund*innenakquise, eventuell Marketing, Prozesse definieren und dein Business voranbringen. Deshalb sollte nicht noch mehr unnötige Zeit in repetitive, zeitaufwendige Aufgaben fließen, die du von Beginn an der Automatisierung überlassen kannst.

Don’t waste your time – Automate from scratch.

Somit ist dein Unternehmen ganz nebenbei auch noch enorm skalierfähig und deine IT ist wettbewerbsfähig aufgestellt. 

Zu den Kategorien, welches Start-up Tool empfehlen wir wofür? 

  1. CRM: Hubspot
  2. Marketing: Active Campaign oder Mailchimp
  3. Projektmanagement: Asana oder Trello
  4. Cloud-Speicher: GoogleDrive oder OneDrive
  5. Buchhaltung: Lexoffice
  6. Kund*innenkolaboration und Projekte: Plutio oder ClickUp
  7. Hosting: WordPress oder Webflow
  8. Kund*innenakquise: Facebook Forms, Landing Pages, Clickfunnels
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Hubspot für dein Customer-Relation-Management 

Hubspot ist eine All-in-One Software für Marketing, Vertrieb und Kundenservice, das modular aufgebaut ist. All diese Funktionen können nach Belieben zugebucht werden, bauen jedoch komplett auf einem kostenfreien CRM-System auf. Somit sind die Produkte zwar einzeln erhältlich, jedoch nahtlos integrierbar und somit skalierbar. Für den Beginn reicht dir vielleicht das kostenlose CRM-Tool und wenn’s dann läuft, kannst du genau die Funktion zubuchen, die du noch benötigst.  

Was uns außerdem überzeugt: HubSpot CRM ist als App in Integromat automatisierbar. Somit kannst du Sales und CRM von Beginn an automatisieren: Beispielsweise bekommst du eine Nachricht oder Anfrage über deine Webseite oder ein Lead-Formular wurde ausgefüllt: Die Automatisierung antwortet darauf ganz automatisch und lädt den neuen Lead sofort zu einem Beratungsgespräch ein. 

Active Campaign oder Mailchimp fürs Newsletter Marketing und mehr 

Es ist wichtig von Beginn an den Überblick über deine Leads zu behalten und deine Interessenten zu potenziellen Kund*innen zu machen. Darum erachten wir E-Mail-Marketing als unumgänglich. Im “Free Forever”-Plan von Mailchimp beispielsweise kannst du jeden Monat bis zu 12.000 Mails versenden und so bis zu 2.000 Abonnent*innen kostenlos erreichen. Auch Forms und Landing Pages sind hierbei enthalten. 

Integrierst du das ganze wieder mit Integromat kannst du beispielsweise neue MailChimp Abonnent*innen automatisch zu einem Google Sheet hinzufügen. Oder du verbindest MailChimp mit Hubspot und speicherst so Änderungen im Kund*innenstatus aus MailChimp direkt im CRM. Lass dir nie wieder einen Lead entgehen und verknüpfe dein CRM  

ActiveCampaign bietet die gleichen Vorzüge, allerdings keine Free-Version. Hier startest du mit dem Lite Package ab 9$ pro Monat, kannst aber sofort unbegrenzt E-Mails und Newsletter versenden. 

Die Automatisierung funktioniert hierbei natürlich genauso gut. 

Projektmanagement im Start-up mit Asana oder Trello 

Auch Asana gibt es in einer free und premium Version, wobei in unseren Augen die free Version (auch langfristig) völlig ausreicht. Das einzige Limit ist hierbei die Nutzer*innenzahl von 15 Personen. Ab dann wird’s kostenpflichtig. Hiermit können Aufgaben im Team verwaltet und verteilt werden, Projekte können angelegt werden, du kannst dir einen Überblick über den Stand der einzelnen Projektaufgaben verschaffen und Kollaborieren.  

Auch Trello bietet jede Menge Features fürs Aufgaben- und Projektmanagement mit Fokus auf die Kanban-Methode. Die Oberfläche ist hier besonders schlank und übersichtlich. Die Free-Version ist bis zu 10 Teamboards (also Boards, die allen Teammitgliedern zur Verfügung stehen) sehr leistungsstark.  

Beide Anwendungen kannst du selbstverständlich automatisieren: Erstelle Aufgaben automatisch aus deinen Nachrichten heraus, erstelle Kalenderereignisse aus Trello Cards oder Asana Aufgaben, speichere abgeschlossene Asana Aufgaben in einem GoogleSheet (denn diese kannst du leider nachträglich nicht mehr in Asana einsehen) oder erstelle neue Projekte in Asana für neue Leads aus deinem Hubspot CRM. 

Speichere deine Daten und Dateien in der Cloud mit Google Drive oder OneDrive 

Zu Google Drive und OneDrive gibt es wahrscheinlich nicht mehr viel zu sagen. Beide Services sind wahrscheinlich den Meisten ein Begriff. Egal für welche der beiden Anbieter du dich entscheidest, wir empfehlen dir eine konsistente Nutzung aller übrigen Services, also Mails, Docs und Kommunikation. 

Somit ist es ebenfalls möglich, problemlos deine G-Suite oder Microsoft 365 zu integrieren. Die Möglichkeiten hierbei sind wirklich umfassend.  

So kannst du automatisch Trello Anhänge im OneDrive speichern lassen oder andersrum Trello Cards aus OneDrive Ordnern erstellen lassen (das gleiche geht natürlich genauso mit Google Drive). Oder du speicherst automatisch E-Mail Anhänge in deinem Cloud-Storage. 

Das notwendige Übel: Buchhaltung. Mit Lexoffice und Integromat aber easy automatisierbar 

Um die Buchhaltung kommt niemand vorbei. Wir empfehlen hierbei Lexoffice als Buchhaltungs-Software. Warum? Das liest du hier. Denn mit Integromat und Lexoffice sind vielfältige Automatisierungen möglich, die dir die Buchhaltung so leicht wie möglich machen und somit deutlich weniger Zeit für diese ungeliebte Aufgabe draufgeht. 

Plutio und ClickUp für die umfassende Projektübersicht und Kollaboration mit Kund*innen 

Asana und Trello sind besonders fürs interne Projekt- und Aufgabenmanagement geeignet. Schwierig wird es jedoch, wenn du Kund*innen oder Freelancer einladen möchtest, um am Projekt zu kollaborieren ohne vollen Zugriff auf alle anderen Projekte, Aufgaben und Daten zu haben. Hierfür eignen sich hingegen Plutio und ClickUp hervorragend.  

Außerdem kann Plutio deine Zeit auf einem einzelnen Projekt tracken, sofort Rechnungen erstellen lassen, es deinen Kund*innen ermöglichen, Dateien hochzuladen, Angebote erstellen und in einem Chat direkt zu kommunizieren. Das Ganze startet bei 15$ pro Monat wobei wir eher das Studio Package für 20$ empfehlen, denn hier können auch Kund*innen eingeladen werden. Falls das für den Anfang etwas happig erscheint, schau immer mal bei AppSumo vorbei. Hier gibt es für eine Vielzahl an Tools immer wieder richtig gute Deals. 

ClickUp wirbt mit sehr ähnlichen Funktionen, Projektmanagement, Kollaboration, individuelle Ansichten, Kommunikation – alles auf einer Plattform. Der Vorteil hierbei: Es gibt eine Free Forever Version mit unlimited Aufgaben und Nutzer*innen.  

Automatisierst du deine Projekte, kannst du beispielsweise Trello Boards in Plutio klonen (falls du weiterhin Trello fürs interne Projektmanagement nutzen möchtest), Aufgaben aus deinen Mails createn, Kalenderereignisse als ClickUp Aufgabe speichern und so vieles mehr. 

Der Kern deiner Start-up Software: Webhosting mit WordPress oder Webflow 

Niemand kommt um eine Webseite drumrum. Denk gar nicht erst drüber nach. Als erste Anlaufstelle für deine Kund*innen solltest du hierauf besonders viel Wert legen.  

WordPress ist klarer Marktführer und das nicht umsonst. Webseite und Blog kannst du kostenfrei integrieren und somit sofort deine Content Strategie umsetzen. Der Service besticht durch seine intuitive und leichte Oberfläche ganz ohne Programmierkenntnisse. Hierbei gibt es zudem eine kostenlose Version für “ein Leben lang”. Auch das Premium Package ist mit einigen weiteren Funktionen, wie einer kostenlosen Domain, Premium Themes sowie Marketing- und Monetarisierungstools, für 8€ im Monat wirklich top. Außerdem gibt es eine unzählige Menge an Plug-Ins, die dir SEO, Back-ups oder Übersetzungen erleichtern.  

Auch Webflow bietet eine kostenlose Version zum Website-Bau an. Allerdings ohne White Labeling (also ohne dein eigenes Logo). Dann musst du dich für einen Site Plan oder Account Plan entscheiden. Auch hier ist die Oberfläche ohne Programmierkenntnisse verständlich und intuitiv. Das Tool bietet aber außerdem noch E-Commerce Features und CMS an. 

Deine Blogposts können durch Integromat einfach automatisiert werden und bei Veröffentlichung sofort in alle relevanten Social-Media Kanäle gepostet werden. Oder du speicherst neue Abonnent*innen aus Webflow direkt in MailChimp. 

Kund*innenakquise über Facebook Forms, Landing Pages und Clickfunnels 

Um neue Leads zu generieren, gewinnen Sales Funnels immer mehr an Bedeutung. Diese sollen (im Gegensatz zu einer Webseite) die Besucher*innen intuitiv und step-by-step durch den gesamten Vertriebsablauf führen. Somit geht kein Lead auf dem Weg verloren. Auch die Individualisierung ist etwa über Quiz’ und Fragebögen möglich, sodass Kund*innen nur die für sie relevanten Produkte und Services angezeigt bekommen.  

ClickFunnels bietet einen solchen Sales Funnel Builder. Zugegeben, das Tool ist mit 97$ pro Monat im günstigsten Plan kostenintensiv. Wir empfehlen aber dennoch, es für einen späteren Zeitpunkt im Hinterkopf zu behalten. 

Auch hier kann eine Automatisierung helfen: MailChimp Subscribers können aus neuen ClickFunnels Kontakten erstellt oder geupdatet werden oder eine GMail Nachricht wird für einen neuen ClickFunnels Kontakt versendet.  

Die gleiche Funktion kann ein Facebook Form durch eine Facebook Lead Ad erfüllen. Hier können die Lead-Daten sofort ins CRM übertragen werden und eine E-Mail-Marketing Kampagne gestartet werden.

Fazit: Start-up Software ist selten die All-in-One Lösung

Im Gegensatz zu unserer vorgestellten Liste gibt es selbstverständlich auch Start-up Software und Anwendungen, die alle Funktionen zentral an einem Ort abbilden.

Das Problem in diesem Fall ist in unseren Augen jedoch sehr simpel:

1. Sind diese Lösungen meist kostenintensiv und besonders für den Start zu hoch gegriffen

2. Bist du so von einer zentralen Anwendung abhängig, was dich bei deinem Wachstum einschränken kann oder ebenfalls langfristig sehr teuer werden kann.

Mit einem Baukasten-System, wie wir es hier vorgestellt haben, kannst du individuell nach deinen Bedürfnissen die Anwendungen auswählen, die du benötigst und für sinnvoll erachtest und mittels Automatisierung alle Anwendungen integrieren und somit effizient und schlank verknüpfen.

Die iPaaS Plattform Integromat ist die ideale Ergänzung dafür und liefert somit eine langfristig stabile und skalierfähige Start-up Software. Als Integromat Partner helfen wir dir, die geeigneten Tools zu identifizieren, deine Prozesse zu definieren und diese zielführend zu automatisieren. Gerne finden wir die für dich optimale Lösung in einem 30-minütigen, kostenfreien Beratungsgespräch.