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Nachhaltige Geschäftsmodelle und Social Entrepreneurship erleben aktuell einen Aufschwung, den es zwingend braucht. Es braucht ganzheitliche Ansätze, um als Unternehmen Nachhaltigkeit zu verwirklichen. Doch egal ob Dienstleistung, Produkte, B2B oder B2C: viele nachhaltige Geschäftsmodelle müssen sich der Herausforderung stellen, wie sie Nachhaltigkeit mit Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren können. Darum ist es für solche Unternehmen besonders wichtig, die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal zu nutzen. Eine solche Möglichkeit bietet die Automatisierung.

Durch die Automatisierung von Prozessschritten und gesamten Prozessen können nachhaltige Geschäftsmodelle sicherstellen, dass ihr Angebot nachhaltig ist und bleibt und gleichzeitig von den Kund:innen angenommen wird. Genau dies setzten wir bei dem Schweizer Bio Lokal Laden Tante Emmer um, indem wir ein digitales Kundenmanagement automatisierten und sich Tante Emmer so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren kann: nachhaltige, regionale Produkte in bester Qualität ein- und verkaufen.

Tante Emmer als nachhaltiges Geschäftsmodell

Tante Emmer ist ein Schweizer Bio Lokal-Laden, der als Genossenschaft, genauer gesagt als Waren-Genossenschaft firmiert ist. Das Ziel von Tante Emmer ist es, lokale, faire und bio-Produkte in ihren lokalen Standorten zu verkaufen zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Hierfür macht sich Tante Emmer die neuesten technologischen Möglichkeiten des Einkaufens zu Nutze: die Läden an insgesamt drei Standorten funktionieren völlig autark ohne Mitarbeiter:innen vor Ort und sind für die Kund:innen durch eine eigene Schlüsselkarte jederzeit zugänglich.

Nachhaltige Geschäftsmodelle in Form der Genossenschaft spiegeln maßgeblich den Gedanken nachhaltigen Wirtschaftens wieder, da alle Kund:innen gleichzeitig auch Anteilseigner:innen sind und alle gemeinsam am Erfolg des Unternehmens interessiert sind aber auch teilhaben. So schafft Tante Emmer ein nachhaltiges, einmaliges Kauferlebnis, das durch die Automatisierung des gesamten digitalen Kund:innenmanagements erweitert wurde und so die Produkte zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten lässt.

Die Läden von Tante Emmer sind, wie zuvor erwähnt, für alle Kund:innen jederzeit über eine eigene Schlüsselkarte zugänglich. Diese Kund:innen sind gleichzeitig auch Mitglieder:innen, die wiederum Anteilseigner:innen sind. So ergibt sich ein Stufenmodell von Mitglied – Kund:in und im Falle von Tante Emmer einer dritten Stufe – eine Zugangsberechtigung über eine Schlüsselkarte. Für die automatisierte Verwaltung des Kund:innen-Managements sowie des Store-Managements kommt insbesondere die Technologie Low-Code und No-Code zum Einsatz.

Welche Rolle spielt Low-Code und No Code für nachhaltige Geschäftsmodelle?

Um das eigene Geschäftsmodell zu realisieren könnte Tante Emmer den gesamten Tag damit verbringen, geeignete Waren einzukaufen, Waren einzuladen, Rechnungen zu schreiben und diese an die Kund:innen zu versenden –  quasi das gesamte Kund:innenmanagement sowie das gesamte Waren- und Lager-Management. Genau hier setzt die Automatisierung an und nimmt Tante Emmer einen Großteil der administrativen Tätigkeiten ab. Das funktioniert folgendermaßen:

Die Mitglieder:innen aka Kund:innen registrieren sich im ersten Schritt selbst für das Angebot von Tante Emmer, zeichnen ihre Anteile und beantragen ihre Mitgliedskarte. Dieser Ablauf geschieht völlig ohne die Freigabe oder das Zutun der Mitarbeiter:innen von Tante Emmer.

Sobald die Zahlung der Anteile bei Tante Emmer eingegangen ist, wird die Freigabe automatisch erteilt und das Mitglied kann die Mitgliedschaft nutzen, erhält eine Schlüsselkarte und wird für die automatisierten Rechnungen freigeschaltet. Diese werden den Mitglieder:innen über die Integration verschiedener Anwendungen zur Verfügung gestellt.

Von welchen low-code und no-code Anwendungen können nachhaltige Geschäftsmodelle profitieren?

Die Automatisierung besteht im Grunde aus vier verschiedenen Anwendungen: bexio für die Buchhaltung, Airtable als Datenbank und Tabellenkalkulation, SendGrid für die Versendung von E-Mails und Zapier, um alle zuvor genannten Anwendungen miteinander zu verbinden und die Cloud-Automatisierung zu ermöglichen.

Bexio:

Bexio ist ein noch eher unbekanntes Buchhaltungstool aus der Schweiz, das großartig für die Integration in den Prozess ist. Buchhaltung, Rechnungserstellung, Angebote und E-Banking sind in dieser Software vereint und maßgeblich, um die Rechnungserstellung von Tante Emmer in den Prozess zu integrieren. Über die API-Schnittstelle können wir Informationen aus Airtable übergeben und so automatisiert Rechnungen an die Mitglieder von Tante Emmer versenden, ohne dass hierfür die Zeit der Mitarbeiter notwendig ist.

Airtable:

Airtable ist ein Tool, dass in jedem No-Code Post genannt wird und in unseren Augen völlig zurecht. Das Tool fungiert als eine Mischung aus Datenbank und Tabellenkalkulation und ermöglicht so großartige Möglichkeiten, um einerseits innerhalb eines Sheets Abhängigkeiten und Automatisierungen zu definieren aber auch innerhalb eines Workflows integriert zu werden. Im Falle von Tante Emmer nutzen wir Airtable als Datenbank für die Kundendaten und alles was dazu gehört.

SendGrid:

SendGrid ist ein No-Code Tool für das automatische Versenden von E-Mails und besonders in Verknüpfung mit Airtable eine großartige Möglichkeit, um die Kundenkommunikation zu standardisieren und automatisieren. Da sich die Mitglieder von Tante Emmer eigenständig anmelden und ihre Anteile zeichnen, wird der gesamte Prozess von automatisierten E-Mails begleitet. So erhalten die Kunden alle wichtigen Informationen und den aktuellen Stand ihrer Mitgliedschaft, sowie Informationen über ihre Rechnungen und vergangene Einkäufe.

Zapier:

Na klar, Zapier darf nicht fehlen! Der Shooting Star unter den No Code Automation Tools, der die gesamte Integration des User Sign-up und Billing cycles überhaupt erst möglich macht. Zapier unterstützt mittlerweile mehr als 3.000 Apps, so auch bexio, Airtable und SendGrid. Diese werden in Zapier über eine Plattform miteinander verbunden und tauschen so automatisch relevante Daten aus (Was ist Zapier?). Somit waren wir in der Lage, alle verwendeten Anwendungen miteinander zu verknüpfen und den Datenfluss ohne Code schreiben zu müssen zu automatisieren.

Mehr Zeit für nachhaltige Geschäftsmodelle dank Automatisierung

Diese Automatisierung des digitalen Kund:innenmanagement und Billing Cycle ist nicht nur einzigartig, sondern auch skalierfähig. Dadurch, dass keine Zeile Code in Stein gemeißelt ist (“hard-coded”) und alle Prozessschritte unabhängig der Datenmenge funktionieren, wächst der Prozess mit dem nachhaltigen Geschäftsmodell von Tante Emmer mit. Und genau das ist die Magie von No-Code und Low-Code: Die Tools ermöglichen nicht nur temporäre, sondern auch zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen.

Durch die Schaffung eines wirklich nachhaltigen und automatisierten Kund:innenerlebnis schafft es Tante Emmer, sich darauf zu fokussieren, womit sie wirklich Nachhaltigkeit schaffen: lokale Produkte einzukaufen und diese preiswert an ihre Mitglieder:innen zu verkaufen, um so marktfähig zu sein.

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