Effizienz Nachhaltigkeit und Automatisierung

Was haben Effizienz Nachhaltigkeit und Automatisierung gemeinsam? Richtig, sie werden kaum miteinander in Verbindung gebracht. Dass die Automatisierung die Effizienz in Unternehmen steigern kann, ist lange kein Geheimnis mehr. Aber dass diese Effizienzsteigerung im nächsten Schritt Nachhaltigkeit fördern kann, ist wenig bekannt. Wir merken immer wieder in unserem Alltag als Automatisierungs-Agentur, dass das Thema Automatisierung trotz der immens gestiegenen Möglichkeiten noch nicht im Bewusstsein Vieler angekommen ist.  

Ein Geschäftsfeld, das jedoch ganz enorm von Automatisierung profitieren kann, ist das der nachhaltigen Geschäftsmodelle und Produkte. Wie kann so etwas gelingen? An welchen Stellen hilft Automatisierung nachhaltigen Geschäftsmodellen? Welchen Herausforderungen begegnen nachhaltige Geschäftsmodelle noch? 

Um diese Fragen zu beantworten, haben wir mit dem mehrfachen Co-Founder Marius Würzner darüber gesprochen, wie Automatisierung Nachhaltigkeit fördern kann und warum Effizienz Nachhaltigkeit und Automatisierung Hand in Hand gehen.   

Marius hat während seines Berufslebens bereits vier Unternehmen gegründet, nicht immer stand das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt der Geschäftsidee. Seit Anfang des Jahres jedoch ist er intensiv mit seinem neuesten Projekt beschäftigt: Nachhaltiges Kinderspielzeug. Es war klar, dass diese nachhaltige Alternative so einfach und plakativ wie möglich sein musste, damit Kund*innen jeglicher Art in Millisekunden vom Produkt überzeugt sind. Denn nachhaltige Produkte kämpfen nach wie vor mit teureren Produktionskosten und einem dementsprechend höheren Kaufpreis. 

Genau hier kann Automatisierung helfen, die internen Betriebskosten zu senken und nicht nur während der Gründungsphase wertvolle Zeit für Kund*innenakquise und Produktentwicklung freizusetzen.  

Schon gewusst? Wemakefuture bietet Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen einen Nachlass von 10% auf den Projekt-Preis

Von der Idee zum Produkt: nachhaltiges Kinderspielzeug für alle 

Die Idee für nachhaltiges Kinderspielzeug hatte eigentlich Marius’ Frau. Denn insbesondere kleine Mitbring-Geschenke, die etwa an Supermarktkassen erhältlich sind, sind fast nie nachhaltig. In Plastik verpackt, aus Plastik gemacht und nach zwei Mal spielen schon im Mülleimer verschwunden.

Da auch bei ihnen in der Familie das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, dachte er über eine Alternative für Eltern, Großeltern oder Freunde, die Kleinkindern eine Freude machen möchten, nach. Bei diesen Überlegungen wurde nicht nur die Problematik der Materialien, sondern eben auch die der Lebenszeit solcher Produkte berücksichtigt. Am Ende entstand das Produkt Pyramido, das in den kommenden Monaten an den Markt kommen wird.  

Wie Effizienz Nachhaltigkeit und Automatisierung zusammen hängen

Natürlich braucht auch solch ein Geschäftsmodell eine entsprechende IT-Infrastruktur im Hintergrund. Hierfür kam Marius auf uns zu und wir halfen ihm, von Beginn an Automatisierung in dem jungen Unternehmen zu realisieren. Warum das für ihn so wichtig war, begründet er wie folgt:

Ein nachhaltiges Produkt erfordert meines Erachtens nach ein besonderes Augenmerk auf Effizienz. Noch sind nachhaltigere Produkte in den Herstellungskosten teurer. Um konkurrieren zu können, müssen also alle Optionen genutzt werden, um möglichst effizient zu arbeiten. Da bietet der Markt inzwischen viele moderne Produkte, sehr viele von ihnen cloud-basiert. Und gerade für ein kleines oder mittleres Unternehmen will man sich noch kein Riesen-System ans Bein binden, dass u.U. auch völlig überdimensioniert ist – und zu teuer. Man schaut also nach kleineren, oft auch maßgeschneiderteren Lösungen im Bereich von Buchhaltung, CRM, Warenwirtschaft, Support etc.“

Für ihn war klar, dass er von Beginn an auf ein System aufbauen will, das Zeit spart und zukunftsfähig ist. Zwar ist es am Anfang meist noch möglich, zwischen einzelnen Anwendungen, wie etwa CRM, Buchhaltung oder Warenwirtschaft, hin und her zu springen, um Daten einzugeben und zu übergeben. Dennoch sind solche Tätigkeiten sehr schnell lästige Zeitfresser und verursachen mehr Frust und Fehler als wirklichen Mehrwert. 

Bei der Verbindung solcher Anwendungen miteinander stehen uns heute reihenweise APIs zur Verfügung. Darüber wusste auch Marius Bescheid.

“Aber das ist ein Bereich, der für viele „Endnutzer*innen“ von Systemen wenig erreichbar unter der Oberfläche liegt.” Die vielfältigen Details, die bei einer performanten Unternehmenssoftware von Bedeutung sind, sind kaum zu überblicken. Hierfür besteht immer die Möglichkeit, die entsprechenden Kompetenzen ins Haus zu holen oder durch externe Partner*innen abzudecken. 

“Und hier kommen Anbieter wie wemakefuture ins Spiel, die genau diese Verbindung und sichere Synchronisation der Systeme ermöglichen. Diese Form der Dienstleistung stößt meines Erachtens nach in eine sehr unterschätzte und bis dato auch vernachlässigte Nische.” 

Effizienz Nachhaltigkeit: Effizientes Arbeiten ist unabdingbar für Nachhaltigkeit 

Die Vorteile liegen für ihn klar auf der Hand: Eine klare Struktur von Beginn an mit automatisierten Anwendungen sparen ohnehin schon knappe Zeit, die dann für Kund*innenakquise und Produktentwicklung genutzt werden kann. Wächst das Unternehmen, kommen durch die hohe Skalierfähigkeit der Cloud-Automatisierung weniger Herausforderungen auf ein Unternehmen zu. Dadurch, dass angestellte Mitarbeiter*innen effizienter eingesetzt werden können, spart die Automatisierung auch noch bares Geld.  

“Effizientes Arbeiten geht für mich somit Hand in Hand mit Nachhaltigkeit.“ 

Schon gewusst? Wemakefuture bietet Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen einen Nachlass von 10% auf den Projekt-Preis

Nachhaltige Produkte bergen mehr Herausforderungen als nur die Software 

Die Herausforderungen während der Produktentwicklung gingen für Marius jedoch weit über das Thema Software hinaus. Rohstoffe und Produktbauteile aus wirklich nachhaltigen Quellen zu beziehen ist trotz zahlreicher Siegel enorm schwierig. 

Denn auch wenn verwendetes Holz ein FSC-Siegel hat, ist darin nicht berücksichtigt, woher es kommt. Aber auch ein langer Transportweg aus Asien oder Südamerika zahlt auf das Umweltkonto eines Produktes ein. Es war ein schwieriger Prozess, nachhaltiges und noch dazu regionales Holz für das Kinderspielzeug zu beziehen. Solche Erfahrungen zeigen auch, wie viel auf diesem Gebiet noch passieren sollte.  

Abseits des Produktes bemüht sich das junge Unternehmen auch unternehmensintern Nachhaltigkeit zu verwirklichen. Ökostrom ist leicht umzusetzen. Aber auch Fahrräder, Elektroautos oder die Bahn als Transportmittel für Geschäftsreisen sind wichtige Aspekte. Selbstverständlich ist Nachhaltigkeit auch in der Vision und Mission des Startups verankert.  

Jobmarkt dankt nachhaltige Geschäftsmodelle 

Marius sieht ein nachhaltiges Geschäftsmodell zunehmend auch als entscheidenden Vorteil auf dem Jobmarkt. Immer mehr Angestellte bedenken bei der Job-Wahl auch, wo sie ihre Arbeitskraft überhaupt einbringen möchten, welche Branche, welches Unternehmen. Wenn sich persönliche Interessen und Werte mit denen der Organisation decken, entsteht intrinsische Motivation, das ist schon lange kein Geheimnis mehr. Und Nachhaltigkeit kann ebendieser Faktor sein.  

Die Startup- und Investorenszene spiegelt dies aktuell sehr gut wider. Das gesteigerte Interesse an nachhaltigen Geschäftsmodellen ist nicht zuletzt auch für Arbeitskräfte interessant.  

Effizienz Nachhaltigkeit auch in Zukunft immer wichtiger 

Damit nachhaltiges Wirtschaften in Zukunft attraktiver wird, bedarf es in Marius’ Augen viel Mut und Wille nachhaltige Produkte und Dienstleistungen ins Leben zu rufen.  

“Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung explizit auf Nachhaltigkeit angelegt ist, ist es per se schon sehr positiv besetzt. Um den Herausforderungen der Zukunft begegnen zu können, bedarf es besonderer Lösungen, die immer auf nachhaltiges Wirtschaften zielen. Wer könnte dafür besser prädestiniert sein als Gründer*innen, die sich diesen Zielen mit 100% verschreiben und verpflichtet fühlen? So entsteht Innovation.” 

Dabei wird für die deutsche Wirtschaft auch wichtig sein, wie gut sie sich an die rapiden Veränderungen und Anforderungen anpassen kann. Und trotz der aktuellen Corona-Krise sieht Marius hierbei vor allem den Klimawandel als weitaus größeres Problem.  

“Und das ist kein Problem, das irgendwann mal in Zukunft stattfindet, sondern wir stecken schon mittendrin. Digitalisierung bringt Chancen und insofern wünsche ich mir, dass man in 25 Jahren sagen kann: die Generation dieser Zeit hatte begriffen, was zu tun war und gute Weichen gestellt.” 

Dabei sieht er sich selbst als Gründer in der Pflicht. Als mehrfacher Co-Founder war seine Erfahrung immer davon geprägt, dass er vorgeben konnte, wofür das Unternehmen steht und welche Vision und Mission maßgeblich sind.  

Schon gewusst? Wemakefuture bietet Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen einen Nachlass von 10% auf den Projekt-Preis. Wir unterstützen euch dabei, eine von Beginn an nachhaltige IT-Landschaft zu implementieren, die mit wächst und individuell einsetzbar ist.